Kolpingsfamilie Bonn-Poppelsdorf e.V.


Herzlich willkommen bei der Kolpingsfamilie Poppelsdorf!

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Die Kolpingsfamilie Poppelsdorf trauert um
ihren langjährigen Vorsitzenden

Heinz Struchhold

den Gott der Herr am 10. Oktober 2018,
im Alter von 68 Jahren, zu sich gerufen hat.

Heinz Struchhold war seit 1984 Mitglied unserer Kolpingsfamilie und hat sich über drei Jahrzehnte für unsere und in unserer Gemeinschaft engagiert. Viele Jahre war er im Vorstand tätig, 11 Jahre davon als Vorsitzender. Im Mai dieses Jahres legte er das Amt des Vorsitzenden aus gesundheitlichen Gründen nieder.

Bei den Närrischen Gesellen der Kolpingsfamilie war Heinz 30 Jahre lang für den Verkauf der Karten für unsere Karnevalssitzung verantwortlich und engagierte sich zusätzlich mit viel Freude und großem Einsatz,auch hinter den Kulissen.

Wir werden Heinz als stets freundlichen, ausgleichenden und hilfsbereiten Kolpingbruder, Menschen und engagierten Christen in dankbarer Erinnerung behalten.

Das Datum der Exequien und der Beisetzung steht derzeit noch nicht fest.

Für die Kolpingsfamilie Poppelsdorf
Karl-Heinz Kron
Vorsitzender



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Gemeinsam nach vorne – gehen Sie mit ?!

Verbindende Gemeinschaften von engagierten Christen, offen für alle Menschen, die auf der Grundlage des Evangeliums und der christliche Sozial- und Gesellschaftslehre Verantwortung übernehmen wollen, sind in unserer heutigen, immer anonymer werdenden Zeit wichtiger denn je. Heute und in Zukunft brauchen Menschen, Familien und insbesondere Kinder und Jugendliche Orientierung und Lebenshilfe. Mit unserem Zukunftsprojekt „Gemeinsam nach vorne“ möchten wir, die Kolpingsfamilie Poppelsdorf, Menschen in unserer Gemeinde und hier in Poppelsdorf ein Zuhause, Raum für Gemeinschaft und Miteinander geben. Im Sinne unseres Gründers und Gesellenvaters Adolph Kolpings wollen wir Bewusstsein für verantwortliches Leben und solidarisches Handeln fördern. Dabei verstehen wir uns als Weg-, Glaubens-, Bildungs- und Aktionsgemeinschaft. Schwerpunkte unseres Handelns sollen dabei sein: Die Arbeit mit und für junge Menschen, für Familien, Singles und Senioren. Unsere Kolpingsfamilie lebt vom ehrenamtlichen Engagement und dem fruchtbaren Zusammenwirken unserer Mitglieder und interessierter Menschen. Aus dem Glauben an Gott beziehen wir unseren Auftrag und unsere Motivation. Im Engagement für eine bessere Welt wollen wir unsere verschiedenen Begabungen zur Entfaltung bringen. In der Nachfolge Jesu Christi verstehen wir Glauben als einen Prozess, in dem wir zugleich Bekennende und Suchende sind. So wollen wir auch Menschen erreichen, die der Kirche fernstehen. Unsere Kolpingsfamilie möchte als familienhafte Gemeinschaft Weggemeinschaft sein. Sie lebt vom partnerschaftlichen Miteinander der Generationen. Dies zeigt sich durch gegenseitiges Vertrauen, durch Dialogbereitschaft und Konfliktfähigkeit beim Entwickeln gemeinsamer Standpunkte, Ideen und Perspektiven. Sie ist eine Solidargemeinschaft, die auch in schwierigen Zeiten zusammenhält. Partnerschaftliche Zusammenarbeit bewirkt eine stetige Weiterentwicklung für unsere Gemeinschaft. Durch die generationenübergreifende Arbeit ergibt sich die besondere Chance, dass Jugendliche und Erwachsene sich gegenseitig als Partner verstehen.

Diese Chance möchten wir nutzen und Jugendliche, Erwachsene, Familien und Singles für unsere Gemeinschaft und unsere Arbeit in St. Sebastian und in Poppelsdorf begeistern. Das kann einmalig, projektbezogen oder auch dauerhaft sein. Wir freuen uns über Interessierte jeden Alters und jeder Konfession.

Gemeinsam gehen wir nach vorne und gehen dabei auch bewusst neue Wege und bieten neue Veranstaltungen an. Beginnen wollen wir am Samstag, 30. Juni, mit „Guten Morgen Poppelsdorf“. Unter diesem Motto laden wir Jung und Alt um 10:00 Uhr zu einem Familienfrühstück in den Kirchgarten neben unserer Pfarrkirche St. Sebastian ein.

Lassen Sie uns mit Herz und Verstand gemeinsam nach vorne gehen! Es wäre schön wenn SIE mitgehen würden, wir freuen uns auf SIE!

Für die Kolpingsfamilie Poppelsdorf
Karl-Heinz Kron




Was ist eine Kolpingsfamilie?
Vielleicht haben Sie sich das auch schon einmal gefragt?

Die Kolpingsfamilie will eine Gemeinschaft sein, in der Menschen aus allen Berufen und Altersbereichen partnerschaftlich und familienhaft miteinander umgehen.

Die Mitglieder einer Kolpingsfamilie sind gemeinsam unterwegs.

Sie suchen nach Antworten auf die Fragen und Herausforderungen von heute;
sie bemühen sich um mehr Gerechtigkeit und Geschwisterlichkeit unter den Menschen, und das zuerst im eigenen Leben und im eigenen konkreten Umfeld.


Kolpingsfamilie ist keine "geschlossene Gesellschaft". Sie ist offen und lädt alle Menschen guten Willens zum Mittun ein.

Kolpingsfamilie sieht ihr Angebot als Dienst am Menschen.

Probieren Sie´s mal aus: Gemeinsames Wirken und Erleben verleiht Schwung und gibt Kraft für den Alltag! Wir freuen uns auf Sie!




Wer war Adolph Kolping?

Priester, Sozialreformer, Publizist, Seelsorger und "Gesellenvater". Alle diese Tätigkeiten kennzeichnen den Menschen Adolf Kolping (1813-1865). In Kerpen bei Köln geboren, wächst er in ärmlichen Verhältnissen auf. Nach einer einfachen Schulausbildung muss er aus finanziellen Gründen eine Schuhmacherausbildung beginnen. Zehn Jahre arbeitet er in diesem Beruf und wandert wie andere Gesellen von Ort zu Ort. Doch dann entscheidet er sich, Priester zu werden. Am 13. April 1845 wird Kolping in der Kölner Minoritenkirche zum Priester geweiht und geht als Kaplan nach Elberfeld. Dort erfährt er in der Industrialisierung das Elend der Arbeiter. Die Handwerks-burschen haben durch den Zusammenbruch des Zunftwesens ihr Zuhause in der Familie des Meisters verloren. In Elberfeld lernt Kolping den kurz zuvor vom dortigen Lehrer gegründeten Gesellenverein kennen und wird später dessen Präses und geistlicher Begleiteter. In diesem Zusammenschluss von Gleichgesinnten, die sich in ähnlichen Lebenssituationen befinden, erkennt er ein geeignetes Mittel zur Bewältigung sozialer Probleme. Kolping setzt auf sozialen Wandel durch Veränderung des Menschen. Bald lässt er sich nach Köln versetzen, wo er am 6. Mai 1849 mit sieben Gesellen den Katholischen Gesellenverein gründet. Innerhalb weniger Jahre folgen viele Neugründungen - die Idee und Praxis von Kolpingsgemeinschaft verbreitet sich bis an die Grenzen Europas und nach Übersee. Heute setzt sich sein Lebenswerk in mehr als 40 Ländern auf allen Kontinenten fort - mit über 380.000 Mitgliedern. Am 27. Oktober 1991 wurde Adolf Kolping in Rom seliggesprochen. Mehrere Wittener katholische Handwerks-gesellen hatten in Elberfeld, Köln, Hagen usw. persönlich als Mitglieder den Segen des Gesellenvereins kennen und schätzen gelernt. Zurückgekehrt in ihre Heimatstadt wurden sie zu Missionaren im Sinne Kolpings. So waren die günstigsten Vorbedingungen gegeben, auch in Witten den kath. Gesellenverein zu gründen. Am 10. Mai 1863 erlebte der kath. Gesellenverein in einem Klassenzimmer der kath. Bruchschule, der späteren Marienschule (Mädchenschule, Crengeldanzstr. 4) seine Geburt. Sofort ließen sich 30 Gesellen in die Gründungsliste eintragen.

Seit den Anfängen der Demokratie in Deutschland hat es sich der Verband zur Aufgabe gemacht, die Mitglieder zum verant-wortlichen Handeln als Christen in Beruf und Familie, in Kirche, Staat und Gesellschaft zu befähigen. Das Kolpingwerk will Mitgliedern und Interessenten Lebenshilfen anbieten. Es wirkt an der Förderung des Gemeinwohls mit.
Rechte und Pflichten sind mit der Mitgliedschaft im Kolpingwerk verbunden. Wer aufgenommen werden möchte, soll keine "Karteileiche" werden, sondern zur aktiven Mitarbeit bereit sein.
Die Mitglieder sind berechtigt, an Veranstaltungen und Bildungsangeboten teilzunehmen und die Einrichtungen des Verbandes bevorzugt zu benutzen. Mitglieder können Vorschläge machen oder sich selbst für verantwortliche Aufgaben zur Verfügung stellen. Sämtliche Leitungskräfte werden demokratisch gewählt.