Kolpingsfamilie Bonn-Poppelsdorf e.V.

Neuer Vorstand bei Kolping

Bei ihrer Generalversammlung hat die Kolpingsfamilie Poppelsdorf im Juni einen neuen Vorstand gewählt. In ihren Ämtern bestätigt wurden der Vorsitzende Heinz Struchhold, Präses Pastor Kemmerling, Schriftführer Wolfgang Bongartz (gleichzeitig auch „Beauftragter Kolpingjugend“), Kassierer Jürgen Walbröl, Beauftragte für die Seniorenarbeit Renate Zierke, Verantwortliche für den Bereich Familie Ursula Klag, Verantwortlicher für den Bereich Öffentlichkeitsarbeit Karl-Heinz Kron sowie Beisitzer Johannes Langel. Nach zweijähriger Vakanz konnte das Amt des stellvertretender Vorsitzender wieder besetzt werde. Wolfgang Dahlhausen hatte sich bereit erklärt, für dieses Amt zu kandidieren und wurde einstimmig von der Versammlung gewählt. Neu gewählt als Vertreter der Kolpingjugend wurde Sebastian Kron, der gleichzeitig auch die Leitung der Kolpingjugendgruppe der bis zu 9 bis 14-jährigen Kindern und Jugendlichen („Einstieg nach der Erstkommunion) übernommen hat. Als Präsident der Närrischen Gesellen ist Dr. Gerd Feldhaus im Vorstand. 


Samba Olympia

Die Närrischen Gesellen der Kolpingsfamilie haben bereits intensiv mit den Planungen für die neue, sehr kurze Session 2015/2016 begonnen. Das Motto lautet „Samba Olympia“ und hat damit die Olympischen Spiele in Brasilien im kommenden Jahr im Fokus. Schultheiß Karl-Heinz Kron und seine Mitstreiter vor und hinter den Kulissen freuen sich schon sehr auf das Motto, das viele Möglichkeiten für die Vorträge und die Saaldekoration eröffnet. Die Sitzungen finden schon am Freitag 29. und 30. Januar 2016 im Pfarrsaal statt. Bitte notieren Sie sich schon jetzt den Termin.


Der Stiefelweitwurf war der Renner

Wie weit kann man einen Gummistiefel der Größe 45 werfen, welche Technik ist dabei die beste und kann man es schaffen, daß der Stiefel bei der Landung steht? Mit diesen Fragen beschäftigte sich die Kolpingjugend beim traditionellen Familientreff der Kolpingsfamilie am 1. Mai auf dem Kreuzberg. Beinahe wären diese weltbewegenden Fragen unbeantwortet geblieben, denn am Vortag hatte Petrus den Regenhahn ganz kräftig aufgedreht. Zu Beginn des Wonnemonats hatte der Mann, der im Himmel für das Wetter verantwortlich zeichnet, dann aber ein Einsehen, zumindest was den Regenhahn angeht. Der blieb nämlich zu und die Sonne gewann gegen Mittag den Kampf gegen die Wolken. So konnten die Kolpinger zu Beginn des Familientreffs wie gewohnt eine Messe unter freiem Himmel feiern. Präses Dechant Bernd Kemmerling zelebrierte zusammen mit Diakon Paul Kirschner die Messe. Der Pastor hatte eine schöne, einprägsame Geschichte aus dem farbenprächtigen Land Coloris mitgebracht, in dem es vor langer Zeit wunderschöne bunte Pilze gab. Eines Tages jedoch erschien ein fremder, ganz in grau gekleideter Mann. Er hatte Samen von köstlich schmeckenden grauen Pilzen mitgebracht. Die Menschen in Coloris waren begeistert von diesen Früchten und bald wuchsen in ihren Gärten nur noch diese grauen Pilze. Aber nicht nur alles Bunte verschwand aus ihrem Gärten, sondern auch die Fröhlichkeit und Freundlichkeit, mit der die Menschen bis dahin einander begegneten. Alles erschien grau in grau - ja bis.... bis eines Tages ein den Leuten von Coloris längst in Vergessenheit geratener, unbekannter Mann in sein Land zurückkehrte. Er schenkte den Menschen, die nur noch mit den grauen Pilzen beschäftigt waren, wieder Farbe - machte das Leben wieder bunt und schön.
Bunt und schön war auch der Familientag. Nach der Messe stand der große Grill für die mitgebrachten Steaks und Würstchen bereit. Dann endlich konnten die Fragen zum gelben Gummistiefel beantwortet werden. Beim Werfen der Stiefel hatte die Jugend soviel Spaß, das auch einige Mütter und Väter angelockt wurden und Gefallen am Stiefelweitwurf fanden. 14 Meter war der Rekord bei den Jugendlichen, 17 Meter bei den Erwachsenen, die Wurftechnik spielte dabei keine Rolle und tatsächlich blieb nach dem einen oder anderen Wurf der Stiefel auf der Wiese stehen. Man muss kein Prophet sein, um vorauszusagen, dass auch im nächsten Jahr der Stiefelweitwurf wieder ein fester Bestandteil des Kolping-Familientreffs auf dem Kreuzberg sein wird.

Karl-Heinz Kron


Wilder Westen – völlig jeck

Bei den Sitzungen der Närrischen Gesellen verwandelte sich der Pfarrsaal in eine Saloon. Was hat „Jingle Bells“ auf einer Karnevalssitzung zu suchen? Vor allem, wenn sich der ganze Abend nur um den Wilden Westen drehte? Denn bei den Närrischen gesellen der Kolpingsfamilie Poppelsdorf lautete das Motto an zwei Abenden im Pfarrsaal „Cowboys, Kolping und Prärie - Fastelovend wie noch nie“.
Es waren die Sebastianflöhe mit Flora Christ, Severin Hütte, Dominik Molkow, Franziska Molkow, Carla Fetsch, Laura Fetsch und Janne Spallek, die mit weihnachtlicher Musik für Verwirrung sorgten. Aber nicht lange, dann kamen sie zu „Cowboy Bill“ und seinem Lasso. Mit dem hatten Schultheiß Karl-Heinz Kron und sein Elferrat – alle im Westernlook – Johanna Grönewald eingefangen, die als Botin vom Ponyexpress die Machenschaften der hohen Politik aufs Korn nahm, frei nacht dem Motto „Wer früher stirbt, ist länger arm“. Dann haute Snowhouse rein mit „Bonanza“ und „Alaaf, mer fiere Karneval“. Die Besetzung: Ise Glade (Trompete), Sebastian Grube (Keyboard), Clemens Hütte (Zugposaune), ), Tobias Stoll , David Bongartz und Sebastian Kron (E-Gitarre), Tobias Kron (Cajon), Robert Stoll (Schlagzeug) und Dr. Martin Glade (Leitung). Die Jugendlichen wollen die Gemeinde übrigens in diesem Jahr noch überraschen, und zwar vor der nächsten Session.
„Ich bin schlang, nicht krank“, machte Diakon Paul Kirschner selbstbewusst auf seine purzelnden Pfunde aufmerksam und bewies viel Witz als „ne Visitierte“. Nicht wegzudenken Spökes, die mit ihren Songs schon auf vielen Karnevalsbühnen Bonns zu Hause sind. Im Pfarrsaal spielten sie „Pirate“, „Kölsche Junge“ und „Superjeile Zick“ - Vanessa Weber (Bass), Tobias Siebigteroth (Gesang), Christian Struchhold (Keyboard), Frederik Struchhold (Gitarre) und Christian Dernbach (Schlagzeug).
Die Hippies der Survivers sangen mehrstimmig „We are family“ und „Dancing Queen“, ein Projektchor unter der Leitung von Isabel Plate und Luci Ruland-Freund. Ebenfalls neu auf der Bühne waren die Wild Girls Katharina Bornemann, Ise Glade, Elisabeth Hütte, Margarethe Hütte, Katharina Molkow, Rebecca Stier, Maja Szwedowski und Johanna Grönewald (Idee und Choreographie). Sie lieferten Showtanz zu „Cotton Eye Joe“. Das machten auch die sechs glorreichen Halunken, ließen aber – weil sie nun mal keine jungen Hüpfer sind – das Lied etwas langsamer ablaufen. Dieses bewährte Männerballett bezirzte in seinen von Mechthild Feldhaus entworfenen bunten Saloon-Kleidern, Uta Roth hatte den Jungs die Schritte beigebracht und wie man den Rock hoch wirft. Neu in der Runde mit Michael Bornemann, Markus Dockter, Dr. Gerd Feldhaus, Frank Platvoet und Roland Stoll war Klaus Pott.
„Kein Anschluss unter dieser Nummer“ hieß es bei den Rauchzeichen von Sebastian und Tobias Kron, als Winnetou und Old Shatterhand in der Bütt. Da konnt die Münchener Sängerin Irmhilde Gemein-Mentz nur noch singen: „Da sprach der alte Häuptling der Indianer“. Bevor die Saloon-Party mit Musik der Borsalino-Band (Hermann und Günther Besseler) begann, holten die vier Flotten Christiane Bock, Eberhard Bachem, Richard Bongartz und Klaus Pott noch mal das Lasso raus, und Gesellenpräsident Dr. Gerd Feldhaus schmiss den Elferrat von der Bühne ins Getümmel.
Alle Akteure freuten sich über den von Hans-Josef Eulentrop entworfenen Orden. Dank Wolfgang Bongartz und seinem Küchenteam sowie allen weiteren Helfern gingen alle Gäste am Ende satt, zufrieden und müde nach Hause.

Richard Bongartz